Mein unfreiwilliger Fototaschen-Test + Verlosung

Die richtige zu finden scheint für mich eine Art Hobby geworden zu sein. Anfangs freut man sich über DEN Kauf schlechthin.  Doch schon nach wenigen Monaten entpuppen sich die kleinen Biester als fiese, kleine Gesellen. Waren sie eine Zeit lang perfekt für die eigenen Bedürfnisse geeignet, entpuppen sie sich plötzlich als zu klein, zu groß, zu schwer, einfach doof, total hässlich oder vollkommen unpraktisch.

Ich spreche von Fototaschen. Anfangs vergrößerte sich permanent mein Equipment, jetzt verändern sich regelmäßig meine Bedürfnisse und damit die Ansprüche an eine Tasche. Reichte mir anfangs eine Tasche, in der ich eine Kamera und zwei Objektive unterbringen konnte kaufte ich einige Zeit später die gefühlt größte, die ich finden konnte. Einfach um im Fall der Fälle ALLES darin unterbringen zu können. Diese hier waren kurz bzw. sind immer noch im Einsatz.

In diesem Post möchte ich meine Erfahrungen auf dem Markt der Fototaschen mit euch teilen. Mittlerweile besitze ich 4 dieser Dinger sowie einen Fotorucksack. Hinzu kommen zwei alte, Kunstleder Fototaschen aus den 60ern. Eine gehörte meinem Vater, eine stammt vom Flohmarkt.  Mit 5 Taschen liege ich echt noch im Rahmen, viele von euch haben mit Sicherheit deutlich mehr im Schrank. Verschont geblieben bin ich bisher von der Anschaffung von Rollkoffern oder Taschen aus Übersee. Wobei in Amerika einige interessante aber sauteure Schätzchen auf dem Markt sind. Eine Zeit lang war eines meiner größten Probleme, das 70-200 2.8er unterzubringen. Das ist ein echter Klotz am Bein was passende Taschen angeht.

Hier mein Überblick über meinen unfreiwilligen Taschen-Test. Chronologisch.

1. Meine erste Tasche – eine Crumpler Muffin Top 5500

Crumpler hat uns doch alle schon mal dran gekriegt, oder? Das Design der Taschen fällt auf weil es neben dem Einheitsbrei schwarz deutlich mehr Farben im Angebot gibt. Also kaufte ich vor langer Zeit eine khakifarbene Muffin Top 5500 für meine erste Kamera mit zwei Kit-Objektiven. Passte perfekt.

Fazit:

totaler Fehlkauf. Die Tasche schliesst nur per dickem Klettverschluss. Sie zu öffnen ist so laut, dass die Tasche für mich schnell nicht mehr zu gebrauchen war. Holt mal die Kamera in einer Kirche, bei einem Theaterstück, einem Interview oder einer Aufführung raus…Geht gar nicht. Abgesehen davon, dass sie zu wenig Platz für Klein-Kram bietet und schnell viel zu klein ist. Crumpler hat zwar an dem Klettverschlussproblem gearbeitet, aber es ist meiner Meinung nach nicht besser geworden.

2. Lowepro Nova 200 AW – Link zur Tasche

Ich kaufte also eine größere Tasche. Und vor allem eine mit Reissverschluss. Eine Lowepro Nova 200 AW. War das schön. Die Kitobjektive waren verkauft, allerlei Zeug und das 24-70 sowie das 70-200 waren dazu gekommen. Alles passte hinein. Blitze. Geld. Zettel. Stifte. Kleinkrams. Dann war sie allerdings sauschwer und doof zu tragen. Aber ich konnte alles in ihr aufbewahren. Nach einiger Zeit störte mich, dass die Tasche für das Nikon 70-200 zu niedrig war. Es passte zwar gerade so rein, der Deckel spannte dann aber schon extrem. Zudem wollte ich endlich die Option haben, das Tele nicht immer abzuschrauben wenn ich einpacke.

Fazit:

Nicht groß genug für das 70-200er. Nicht genügend Schutz. Zu unhandlich. Ich brauche einen Rucksack.

3. Kata 3n1-33 – Link zur Tasche

Ein Rucksack sollte her – eigentlich kein Slingshot. Ich hoffte, die Ausrüstung leichter und deutlich angenehmer tragen zu können. Den Kata 3n1-33 könnt ihr als Slingshot oder als Rucksack auf beiden Schultern tragen. Zudem wollte ich mir die Option offenhalten, einen Laptop zusätzlich transportieren zu können. Damals ein ziemlicher großer Laptop. Nachdem mir auf der Photokina 2010 viele Fotografen mit diesem Rucksack auffielen testete ich den Kata 3n1-33. Den größten dieser Reihe damals. Das Orange gefiel mir sehr gut. Aber das war es leider auch schon.

Fazit:

Das Laptopfach ist ganz praktisch. ABER der 3n1-33 ist mir zu groß und zu unhandlich und meiner Meinung nach aus Sicherheitsgründen absolut nicht für die Großstadt oder Veranstaltungen geeignet. Das größte Manko vieler Fototaschen. Alle wichtigen Reissverschlüsse lassen sich im Getümmel sehr leicht öffnen. Zudem hatte ich permanent das Gefühl, keinen richtigen Überblick über das Equipment zu haben und beim Öffnen des Slingshots Kamera oder Objektive zu verlieren. Es gibt mittlerweile neue, leichtere Modelle des großen Kata, aber am schlechten Diebstahlschutz hat sich nichts geändert. Wer natürlich nur an abgelegenen Orten fotografiert dürfte damit keine Probleme haben.

4. Lowepro Toploader 75 AW – Link zur Tasche

Fragt nicht. Ich war der Meinung eine Tasche nur für mein 70-200er zu benötigen. Weil das Ding samt Kamera einfach nirgends gescheit reinpasste.

Fazit:

Völlig sinnlos für meine Zwecke. Total unsexy. Vielleicht wirklich nur für das Skifahren am Steilhang geeignet – so wie die Werbung suggeriert.

5. Lowepro Outback 200 – Link zur Tasche

Ein weiterer verzweifelter Versuch mit den großen Objektiven bei Events mobil zu sein und schnell wechseln zu können.

Fazit:

Die Tasche ist zu eng für die Kamera, die Köcher sind zu eng für die Objektive. Überhaupt kein Platz ist da für Gegenlichtblenden. Ja soll ich die zuhause lassen? Zudem ist die Schnürung blöd und die Haptik eine Katastrophe.

6. Lowepro Flipside 400 AW – Link zur Tasche

Ich kaufte den Lowepro Flipside 400 AW. Und tatsächlich habe ich diesen Rucksack heute noch im Einsatz. Auch wenn ich ihn schon oft verflucht habe. Meist fühle ich mich mit dem Ding auf dem Rücken wie ein Michelinmännchen – aber wir absolvierten schon ohne Probleme einige Aufträge zusammen. Im Schnee, auf dem Rad. Im Gedränge. Der große Vorteil des Flipside 400 AW ist, dass sich der Reissverschluss hinten befindet, am Rücken. Niemand kann den Rucksack also unbemerkt öffnen und die Kamera klauen. Und die große Tasche hinten ist so tief, dass recht viel Kram unterbringen kann. Zudem hat der Rucksack Bauchgurte, die das Tragen erleichtern und das herausholen der Kamera. Man muss ihn nicht absetzen sondern kann ihn nach vorne ziehen und einfach den Reissverschluss öffnen. Zudem ist ein Schutzcover gegen Nässe integriert.

Fazit:

Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Allein schon wegen des quasi eingebauten Diebstahlschutzes. Der Preis geht in Ordnung und die Qualität ist top. Das Gewicht verteilt sich sehr gut durch die Gurte. Ich bekomme das wichtigste unter und auch mal das 70-200er samt Kamera. Leider ist kein Platz für einen Laptop oder ein Ipad. Leider ist der Flipside 400 AW nicht wirklich Ladylike und im Gedränge ist es eine Herausforderung das Objektiv zu wechseln. Man muss schon eine Minute still stehen können und benötigt recht viel Platz zum balancieren und drehen wenn man den Rucksack nicht ablegen will. Rausgefallen ist mir dabei noch nie etwas. Ich machte den Fehler und nahm den Flipside mit zum Fotografieren beim London Marathon und wusste danach, ich benötige eine kompaktere Schultertaschenlösung.

7. Lowepro Stealth Reporter D 200 AW – Link zur Tasche

Ich kaufte eine Lowepro Stealth Reporter. Eine STEALTH REPORTER. Eine solche Tasche hat wohl jeder Fotojournalist im Schrank. Oder  so. Ich bestellte sie erst eine Nummer zu klein (die Stealth Reporter D 100 AW). Dann eine Nummer zu groß (die Stealth Reporter D 300 AW) und später noch eine Nummer größer (die Stealth Reporter 400 AW). Alle drei gingen zurück. Mit der D200 AW bin ich jetzt seit langer Zeit sehr glücklich (gewesen). Es passt unheimlich viel rein. Noch viel mehr wenn ich aussen eine zusätzliche Objektivtasche anbringe. Es ist die Tasche, mit der ich Termine bewältige bei denen ich flexibel sein muss. Ich nahm sie zu Konzerten mit, zu Interviews, zu Reportagen und auf Reisen. Weil die Tasche für zwei Kameras zu klein ist plante ich ein, eine Kamera samt Objektiv ohnehin immer in der Hand zu haben. Doch dann stellte ich fest, das mein Ipad ums Verrecken NICHT reinpasst.

In die Stealth Reporter bekomme ich das 70-200er, meine Kamera samt angesetztem 24-70. Einen großen Blitz. Und allerlei Krams wie Handy, Karten, Zettel, Akkus und so ein Zeugs. Je nach Bedarf klette ich noch eine zusätzliche Objetivtasche an, in die mein Tokina 11-16 passt oder Kabel, Blitzzubehör, Batterien.

Fazit:

Absolute Empfehlung – wenn ihr ohne Laptop/Ipad auskommt. Die Stealth Reporter hat viele kleine Taschen mit Reissverschlüssen was ich sehr mag. Quietscht nicht beim tragen und ist sehr biegsam. Zudem könnt ihr sie auch an eurem Trolley befestigen. Als absolute Notlösung – Easy Jet zwang mich zu nur einem Handgepäck – quetschte ich das Ipad irgendwie da rein und den integrierten Reissverschluss für den Schnelleingriff offen. Das ging, aber eben nur in der großen Not. Diesen Schnelleingriff um die Tasche nicht ganz öffnen zu müssen habe ich noch nie genutzt. Ist mir viel zu eng. Auch in dieser Loewpro ist übrigens ein Allwetter Cover integriert.

8. Lowepro Stealth Reporter D650 AW – Link zur Tasche

Um endlich in der Lage zu sein auch einen Laptop mit zu einem Termin nehmen zu können kaufte ich die Lowepro Stealth Reporter D650 AW. Die grösste! Nicht ohne vorher die D550 bestellt, getestet und zurückgeschickt zu haben. Und mein damals noch riesiger und sauschwerer Laptop passte eben nur in die 650er Variante. In diese Tasche bekomme ich alles rein was ich jemals benötigen sollte und noch ein wenig mehr. Leider kann ich mich dann nur sehr begrenzt bewegen und nicht sehr weit vom Auto entfernen.

Fazit:

Praktisch zur Aufbewahrung des gesamten Equipments und bei Einsätzen an festen Locations. Super unhandlich. Super schwer. Dafür geht ein großer Laptop rein.

9. Urban Disguise 35 V 2.0 – Link zur Tasche

The Fro ist schuld, dass ich auch diese Fototasche bestellte. Ich sah sie zuerst bei ihm auf der Website und war der Meinung, sie sehe zwar völlig altbacken aus – könne aber dennoch die Lösung meiner Probleme sein. Da ein Laptop UND eine Kamera mit angesetztem 70-200 reinpasst. Ich bestellte sie und schickte sie zurück.

Fazit:

Tele samt Kamera und Laptop passt rein, aber dann auch sonst nicht mehr so viel. Weil die angesetzte Kamera den Zugriff zu den anderen Objektiven so gut wie verschliesst ist es eine sehr fummelige Angelegenheit. Meiner Meinung nach nicht sehr gut geeignet um schnell Objektive zu wechseln. Zudem erinnert sie mich an die Tasche eins älteren Herrn wenn ihr wisst was ich meine. Ein wenig peppiger hätte sicherlich nicht geschadet. Man könnte sie als Rucksack nutzen, ist aber sehr hakelig und nicht gut gepolstert.

Ich kaufte die Vaude Looper Sport. Und mit dieser Tasche habe ich Frieden geschlossen. Mein Ipad geht rein, oder das MBA. Und meine Kamera mit kleinem Objektiv. Perfekt also für Städtetrips. Ich nenne sie seither meine Bloggertasche. Und kann sie jedem empfehlen.

Ich habe in den letzten Monaten gezielt Fototaschen angeschaut, im Internet. Im Geschäft. Im Ausland. Bisher habe ich keine für mich passende gefunden. Vielleicht bin ich da etwas kompliziert. Aber leider scheint es mir sehr schwer überhaupt eine Laptoptasche zu finden. Die sind entweder zu große oder zu hässlich.

10. Vaude Looper – Link zurTasche

Die Vaude Looper – Sport, Fashion oder Business – war eine meiner kleinen Entdeckungen im Netz. Ich berichtete hier darüber. Sie ist natürlich keine Kameratasche, also nicht besonders gepolstert im großen Fach innen. Dafür passt meine Nikon D7000 mit dem kleinen 35mm Objektiv perfekt hinein. Und das Beste ist: es gibt ein extra gepolstertes Fach extra für das Ipad. Und da passt statt des Ipads eben auch das Mach Book Air 11 Zoll samt dünnem Schutz rein. Es ist also zur Zeit die perfekte Bloggertasche. Klein handlich. Total unauffällig. Und vor allem farbenfroh. Hier schrieb hier ein längeres Post zu meiner Bloggertasche. Ich bin ja der Meinung, Vaude sollte gezielt sich auch um das Feld der Fototaschen kümmern. Und uns endlich vom Einheitsbrei befreien. Die Looper gibt es auch in schwarz oder braun – falls es jemand dezenter mag.

Fazit:

Kaufen Kaufen Kaufen! Für die Streetfotografen unter uns und die Blogger einfach super praktisch. Vor allem weil der Gurt gepolstert ist und der Trageriemen fest mit der Tasche verbunden ist. Die noch neueren Modelle von Vaude enttäuschen mich wiederum weil sich der Trageriemen mit einem Klick lösen läßt. In diese Lösung hab ich einfach nicht genug Vertrauen. Wenn 2500 € in der Tasche mit mir durch die Stadt laufen muss ich sicher sein, dass nichts aufgeht oder es nicht jemand unbemerkt öffnen kann.

Meine kleine Verlosung

Fototaschen sind oft Spontankäufe. Das muss es auch gewesen sein als ich mir eine  Laptop-Tasche VOR dem neuen Laptop kaufte. Da ich mir aber sicher war, mich für ein 13 Zoll MBA entschieden zu haben war das ja kein Problem. Am Ende wurde es aber doch die 11 Zoll Variante. Und die Schutzhülle liegt nun hier rum. Ich habe die gleiche in klein für das Ipad und finde sie total praktisch.

Diese Hülle möchte ich gerne hier verlosen. Sie ist nigelnagelneu, unbenutzt. Nur die OVP ist nicht mehr vorhanden. Es ist die “Belkin Pleated MacBook Schutzhülle (13,3 Zoll) in violett/pflaume”. Gibt es anscheinend so nicht mehr zu kaufen.

Hinterlasst mir einen Kommentar mit einer Empfehlung zu einer Fototasche, die euch gefällt oder die ihr gerne nutzt. Am Montag, den 5. März entscheide ich welcher Tipp mir am besten gefiel. Ich versende nur nach Deutschland.

12 Kommentare

  1. Marc vm

    Haha, kommt mir bekannt vor :)
    Jetzt nur noch normale Umhängetasche (ACRONYM 3RDARM) in schick mit Einsatz, Koffer wenn mal alles mit muss und für unterwegs nen Deuter Futura 23 auch mit Einsatz. Diese Fertigdinger haben nie den Nagle auf den Kopf getroffen.

    Die Hülle brauche ich nicht ;)

  2. Thomas

    Danke für den tollen Bericht!
    Ich habe seit einigen Jahren den Lowepro Flipside 400 und bin extrem zufrieden damit. Einige “Ausflüge” zu anderen Taschen waren im Nachhinein vergebene Liebesmüh’. Schade nur, dass in den Flipside nicht noch ein 15″ MacBook Pro hineinpasst, dann wäre der Rucksack perfekt!
    Viele Grüße,
    Thomas

  3. FotoRagazzo

    Das “alte” Thema, als Fotograf ist man nie zufrieden mit dem, was man gerade hat.
    Bei mir fing es mit einer Lowepro Slingshot 300 an, die schnell zu klein wurde.
    Dann kam der groooosse Rucksack von Crumpler, einen Zoomiverse XL, der zwar eine eingebaute Diebstahlsicherung hat, da man ihn abnehmen musste, um von der Innenseite an’s Equipment zu kommen, doch bei jedem Kamerawechsel den Sack abnehmen … das nervte. Wobei man sagen muss, vom Platzangebot incl. Fach f. ein 15Zoll NB war er topp!

    Dann kam eine Tasche von Tenba, die ich günstig bei ebay geschossen hatte. Doch schnell war die Tasche zuuu klein für 2 Kamera plus Kleinkram.

    Bin aktuell bei der Walimex Pro Fototasche New York L gelanden, wobei ich als Schultertrageriemen den Gurt der Tenba genommen habe, da dieser eindeutig besser gepolstert ist, als der Trageriemen der Walimex. Die Tasche v. Walimex sieht zwar klobig und relativ eckig aus, aber 2 Kameras m. Objektiven, ein netbook incl. Netzteil und mouse, der Aufsteckblitz, Zusatzkram wie 3tes Objektiv, Akkus, und und und … alles findet Platz in der Tasche von Walimex. Und mal eben einen Reißverschluß öffnen ist für Diebe auch nicht mal eben zack zack getan, dazu sitzten die Reißverschlüsse zu stramm.
    Merkt man es? Jaaa, ich bin sehr begeistert von dem Teil.

    ;-)

  4. Roman Tripler

    Nr. 7 trage ich seit Anbeginn mit mir herum, ist schützend und wenn man mal ehrlich ist, es passt auch alles hinein, was man braucht. Hatte auch ne 200er Slingshot, aber die hab ich meinem Sohn geschenkt. Sie war nur gut, wenn ich mal mehr Linsen mitgenommen habe, aber die Zeiten sind vorbei. Reduktion aufs Wesentliche…

  5. G.wolf

    Mittlerweile habe ich drei taschen,einen rucksack und einen normalen büggel.
    Alles kommt zur rechten zeit und zweck zu einsatz. Manchmal auch kombiniert:
    Büggel in mamya koffer, tasche in einkaufsack oder stativ und kamera in sachtlersack.
    Mein alltimefavourite ist jedoch nach wie vor die crumpler muffin, keine ist für meine zwecke so vielfältig.
    Ubrigens : mittlerweile bekomm ich die sogar ohne lärm in gross st. Martin auf, ätsch !

  6. Iris

    Lustig, wir hatten die gleiche Reihenfolge: Crumpler (allerdings schwarz), Lowepro (Flipside 300) und Kata DR 4671. Crumpler ist halt Crumpler, Lowepro ist super wegen Rücken-Reissverschluss, aber auch unpraktisch wenn es schnell gehen soll – oder frau faul ist, so wie ich. Allerdings im Gewühl von U-Bahnen oder Stadien, wo langfingrige Diebe gern nach einem tasten, unschlagbar. Tragekomfort dafür minus 5! Sperrig, störrisch, drückt! Ich muss meistens das Equimpment tragen, manchmal lange Stunden, seitlich angehängte Taschen machen mir Rückenschmääärzen. Vom Tragekomfort her finde ich daher den Kata-Rucksack unschlagbar bequem, auch stundenlang. Ich kann die Fächer bauen wie ich will, und eigentlich ist er mein ständiger Begleiter, auch ohne Kameras, einfach mit Laptop (17 Zoll) in die Redaktion. Ladylike ist das sicher nicht ^^ doch mir ist “like” wichtiger, als “Lady”. Man muss halt Abstriche machen… Da 17 Zoll nicht in Deine Tasche passen, klinke ich mich bei der Verlosung aus, aber Danke für den kurzweiligen Beitrag!

  7. Heike

    Joh, ich glaub es war eine ziemlich sinnlos Idee das Sleeve ausgerechnet in diesem Post unter die Leute bringen zu wollen. Nunja. Schwamm drüber. ;-)
    @Marc – mit einem Kamerakoffer werde ich wohl nie unterwegs sein. Und irgendwelche Rucksäcke als Fototaschen zu nutzen macht es vielleicht günstiger, für mich aber irgendwie nicht praktischer. Und leicht zu öffnen sind die dann auch…

    @Fotogarazzo – danke für deine Taschentipps, schaue ich mir an…

    @Roman – ob alles hineinpasst kommt ja SEHR darauf an. Und bei mir passt eben NICHT alles rein. Um auf der Straßezu fotografieren sollte sie doppelt und dreifach reichen, aber ich plane gerade einen Trip fürs Wochenende. Dort werde ich auch fotografieren. Aber eben auch Bloggen. Und da hört es direkt schon auf. Ich brauch etwas, in das zumindest das Ipad passt. Sonst liebe ich die Stealth Reporter. Wobei die mit dem 70-200 drin auch fies schwer werden kann.

    @Marie – tja, so ein Inlay hatte ich noch nicht…bzw. habe auch keine normale Tasche in die das passt. Und Laptop passt irgendwie immer noch nicht… :-(

    @Iris – ja, schick kannste vergessen mit dem Flipside. Eher dicker Käfer mi Panzer.
    ;-) ABER ich will mich nicht beschweren. Der ist schon cool. Ich habe aus Versehen mal mit auf einer Hochzeit fotografiert. Und ich idiot hatte das Ding dabei. Das ging gar nicht. Viel zu langsam…und dieser Rückendeckel bleibt ums Verrecken nicht von allein offen…

  8. Beatrix Wahlers

    Ich besitze nur eine relativ große Schultertasche von Lowepro. Diese ist aber nur für Einsätze geeeignet, wo man sich an einem Ort bewegt und möglichst viel dabei haben möchte. Ich finde sie sehr gut, nachdem ich auch davor andere Taschen bestellt und wieder zurückgeschickt habe.
    Wenn ich unterwegs für mich fotografiere, nehme ich immer nur die Kamera mit einem Objektiv mit, was in einer selbstgenähten Schutzhülle in meinen normalen Rucksach passt. Ich mag diese Beschränkung, da ich dann viel mehr Zeit zum fotografieren und Ausprobieren habe, wie wenn ich ständig am Objektiv-Wechseln bin, um ja nichts zu verpassen.
    liebe Grüße
    Beatrix

  9. Götz A. Primke

    Moin Heike,
    durch Deinen aktuellen Betsy-Artikel komme ich auf diesen älteren Beitrag von Dir. Ein sehr schöner Vergleich, gute Kritik, top! Du regst mich langsam an, auch mehr über meine Kamera-Erfahrungen zu schreiben, die ich bisher geflissentlich rauslasse.

    Ich teile Deine Erfahrungen in Sachen Kamerataschensuche, kenne jedoch keine der von Dir getesteten Taschen aus eigener Erfahrung.

    Ich bin seit fünf Jahren mit der LowePro SlingShot 200 AW sehr glücklich. Bei ein Reissverschlussproblem hat LowePro anstandslos die ganze Tasche ausgewechselt. Die neuere Version ist noch besser. Für eine Kamera mit aufgepflanztem Objektiv plus 2 Objektive plus Blitz völlig ok.

    Wenn ich mit Kamera und Laptop unterwegs bin, dann steht mir die Crumpler New Delhi 770 zur Seite. Ist dann auch relativ schwer, aber selbst bei Mountainbike-Touren oder auf dem Pazifik war sie perfekt.

    Und seit wenigen Wochen habe ich die Deuter Operate II, die ich jetzt als die perfekte Blogger-Tasche bezeichnen würde. Ideal als College-Tasche mit Laptop-Fach sowie Fach für Ordner, Unterlagen und einem für Kleinkram wie Kabelgedöns. Sicher durch Klett, Schnapverschluss und Reissverschluss. Selbst meine Nikon D200 hatte ich letztens mal drin, ist aber nicht sooo optimal. Aber wer, wie ich, fast nur noch mit MacBook Pro und iPhone unterwegs ist, der weiss das Teil zu schätzen. Ich hab mal aufgeschnappt, dass sich Deuter eine Designerin von Crumpler geschnappt hat.

    Herzlichst aus München,
    Götz

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