Hinter den Kulissen der Ford Werke – so war der #forddrive Bloggerday

Ich wette, jeder Kölner und jede Kölnerin kennt jemanden, der bei den Ford Werken arbeitet oder der zumindest jemanden kennt, der jemanden kennt, der…Ihr wisst schon.

Dennoch hatte ich es, als Kölner Bloggerin, bisher nicht geschafft, einmal hinter die Kulissen der Ford Werke in Köln Niehl zu schauen. Gestern Abend änderte sich das. Der Automobilbauer lud uns Blogger zum 1. Bloggerday nach Köln ein und öffnete sich nach einem sanften Anschubser von Jans Jens von Rad Ab und Jan von Auto Geil wieder ein Stück mehr den digital arbeitenden Internetmenschen. Ab der ersten Sekunde gab es spannende Gespräche, Vorurteile wurden aus dem Weg geräumt, viele Fragen beantwortet, die auf beiden Seiten vorhanden waren.

Ich bin ja schon immer wieder sehr begeistert, wenn ein Unternehmen, das zuvor recht unnahbar war, plötzlich blank zieht. Im positiven Sinne! Sich öffnet für eine intensive Kommunikation, Projekte anpackt und Ideen umsetzt und neuen gegenüber aufgeschlossen ist!

So ging es noch am Spätnachmittag mit einem Bus vom Art’otel am Rheinufer zur Werksbesichtigung in Niehl. In den heiligen Hallen, in denen sonst absolutes Fotografier-Verbot herrscht, hatten wir eine Sondererlaubnis und durften beim Bau des Ford Fiesta zusehen. Nach einem Abendessen inmitten des Classic Centers liess man uns mit einer aufgrund des möglichen Funkenflugs geschlossenen Bimmelbahn ins Herz der Werke. 3 Mal durften wir aussteigen – und diese irren Roboter aus der Nähe betrachten, die einem ganz schön Respekt einflössen können, wenn sie mit einer zackigen Bewegung plötzlich auf Augenhöhe vor der eigenen Nase stehen.

Stefan und Andrea sind Fan-Markenbotschafter für Ford

Am nächsten Morgen starteten die Testfahrten – und es waren einige außergewöhnliche Wagen dabei, wie das Schlachtschiff Ford F150 – mit englischem Kennzeichen versteht sich. Ich schnappte mir einen neuen Ford Kuga Zwei Liter Turbo Diesel in einem schönen Sterling Grau Metallic mit intelligentem Allradantrieb, sechs Gängen und 163 PS. Und es hat Spaß gemacht, den Kuga zu fahren. Zumal ich SUVs für mich entdeckt habe.

Dank der im Wagen liegenden Ausstattungsliste war für mich auf einen Blick ersichtlich, wie teuer der Wagen in der Grundausstattung ist (32.050 €), welche zusätzlichen Gadgets im Wagen verbaut sind und welche Zusatzkosten sie verursachen. Testwagenpreis 36.215 €.

So war mein Kuga mit einem Fahrer Assistenz Paket ausgestattet und einem Easy Driver Paket Plus. Wie meist, zu wenig Zeit um alles auszuprobieren. Aber das Verkehrsschild Erkennungssystem finde ich bei all den unzähligen Blitzern in Köln als göttlich, die Rückfahrtkamera als Luxus aber nice to have. Das Auffahrwarnsystem hätte beinahe dafür gesorgt, dass ich einen Herzinfarkt am Steuer bekommen hätte, da irgendwas für mich ohne Vorwarnung plötzlich piepte, brummte und rot leuchtete. Gut, ICH weiß, wie ich auf der Autobahn fahre, der Kuga denkt eben, ich spinne wenn ich plötzlich ausschere um knapp nach dem vorbeifahrenden Wagen auf die linke Spur zu fahren. Assistenzsysteme erziehen.

Die Tour führte uns inklusive Kaffeestop durch das bergische Land über Wermelskirchen und Lohmar zurück nach Köln. Ich kann nicht leugnen, dass ich den anvisierten Lunchstop trotz Navi schlicht nicht fand, dafür entdeckte ich eine coole Serpentinenstrecke…

Weitere Berichte und geballte Infos findet ihr bei

Jens von Rad ab: Werksbesichtigung: Ford in Köln Niehl

Tradition: Classic-Garage im Werk von Ford in Köln Niehl

Thomas Gigold schreibt auf Autokarma Vorsicht, bissig: Der Ford Fiesta ST im Test

Herzlichen Dank an das Team von Ford und Anita Zech von Hill + Knowlton Strategies für die Organisation des Events.

11 Kommentare

  1. Robert

    Es ist schön zu sehen, dass auch ein Autohersteller sich mal in die Karten schauen lässt, es war sicherlich sehr interessant im Werk und bei der Probefahrt.

    1. Heike Kaufhold

      @Robert – Ja, absolut. Tatsächlich wollte ich immer schon mal eine Werksbesichtigung machen, für die man sich auch offiziell anmelden kann. Dann allerdings ist es verboten, zu fotografieren. Das wäre wiederum für mich weniger spannend gewesen…

  2. Janett

    Mein ERSTES und bisher einziges Auto war ein Ford Fiesta. Baujahr 1997 (bis 2003 hat er es überlebt). Ein schönes und vor allem für mich äußerst zuverlässiges Auto. Der hat alles mitgemacht – einschließlich diverser Rumpler. Und ich bin mir sicher, sollte ich mir mal wieder ein Auto holen, würde mein erster Blick zu Ford gehen. Letzens habe ich den Focus als Mietwagen fahren dürfen und hatte riesig viel Spaß. Ich finde es toll, das sich Ford da auch ein wenig öffnet, die Bilder sind ja echt genial !

    1. Heike Kaufhold

      @Janett – Ich mag solche „Mein erstes Auto“-Geschichten und mir kommt da eine Idee. 😉 Mein erster Wagen war ein Opel, und irgendwie ist mein jetziger immer noch einer. Ford bin ich original an diesem Tag zum ersten Mal gefahren. Der Renner bei den Jungs war natürlich der Fiesta ST…

  3. Christina

    Wow, das hätte mir auch gefallen. Aber ehrlich gesagt eher wegen den Robotern und der Produktionshallte (mein Maschinenbauerherz schlägt schneller ;-D).
    Schön, wenn es dir gefallen hat und den Kuga hätte ich wohl auch genommen, ich möchte nämlich auch einen „Geländewagen“. 😀

    Liebe Grüße
    Christina

    1. Heike Kaufhold

      @Reiseforum – 😀 Ich weiß, Toyota sitzt in Köln. Bisher keinen Kontakt. Zum Vergleich? Um was zu vergleichen?

Dein Kommentar