Quallensalat zum Frühstück – erste Eindrücke nach zehn Tagen in Seoul

Seoul ist eine der Städte, die ich immer schon einmal besuchen wollte und mich dann doch nie richtig aufraffen konnte aufgrund der Distanz und der damit verbundenen Flugkosten. Ich kannte niemanden, der schon einmal dort war. Zudem glaubte ich, Seoul sei irgendwie ‚langweiliger‘ als Städte wie HongKong oder Peking, die bis dato auf meiner ‚Bucketlist‘ Priorität hatten. Völliger Quatsch und zum Glück kam alles anders. Warum Seoul für mich keine Sekunde langweilig war, versuche ich euch in diesem Beitrag und in den folgenden zu vermitteln.

Quallensalat zum Frühstück zu verspeisen – das ist in Korea ungefähr so ungewöhnlich wie ein Erdbeermarmeladenbrot in Deutschland zu essen. Aber ich war nicht in Seoul um meine kulinarischen Grenzen zu testen, sondern um die Millionenmetropole möglichst mit all ihren Eigenheiten, Sehenswürdigeiten und Menschen zu erkunden und aufzusaugen. Wie immer klappt das bei mir am besten, wenn ich Freiraum habe und mich treiben lassen kann, nicht von einem Reiseführerhighlight zum nächsten hetze, sondern durch ‚mein Viertel‘ streune, auch mal eine halbe Stunde an einer Ecke herumstehe oder einen lokalen Markt besuche. Daher habe ich volle zehn Tage in der Stadt verbracht und das Erkunden des restlichen Südkorea auf einen anderen Zeitpunkt verschoben.

Blick vom N Tower in Seoul

Gewohnt habe ich in den ganzen zehn Tagen im Aventree Hotel im Zentrum Seouls. Die Lage des Hotels sah von zu Hause aus okay aus, mit Ankunft in Seoul entpuppte sie sich als geradezu fantastisch! Ein toller Ausgangspunkt um Seoul zu erkunden. Ein Viertel voll mit Galerien und Künstlerläden, hinter jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Und auch wenn Insa-dong kein Touristenviertel ist, sind Coffeeshops, Klamottenläden, Restaurants nur einen Katzensprung entfernt.

Insa-dong in Seoul, Korea

In diesem Blogbeitrag über meine Reise nach Seoul möchte ich euch einen ersten Eindruck vermitteln, wie ich Seoul wahrgenommen habe und was euch in dieser wunderbaren Stadt erwarten würde. Denn Seoul als Reiseziel zu wählen ist scheinbar doch ungewöhnlicher als ich erwartet hatte. Auch glaubte ich, auf durchaus viele Touristen zu treffen. Was überhaupt nicht der Fall sein sollte…

1. Zurechtkommen in Seoul

Ich spreche leider kein einziges Wort koreanisch. Als ich vor Abflug hörte, dass die Koreaner kaum englisch sprechen würden, fragte ich mich, wie die Verständigung so laufen würde? Würde das funktionieren? Ich war lange nicht mehr in einem Land, in dem man ‚blind‘ umherläuft weil man einen Großteil der Infos an den Straßenrändern, Läden und Häusern nicht versteht. Nun, Seoul macht einem den Aufenthalt hier so leicht und angenehem wie möglich. Beschilderungen und Durchsagen sind stets zweisprachig, bzw. viersprachig (koreanisch, chinesisch, japanisch und englisch), so ist es ein leichtes, sich im Verkehr oder in U-Bahnen zurecht zu finden. Aber dennoch bin ich oft gnadenlos an der Sprachbarriere gescheitert und erwischte mich, wie ich in einem Restaurant stotternd auf koreanische Schriftzeichen zeigte um heraus zu bekommen, was herauskommen würde, wenn ich dies oder jenes bestellen würde. Oft blieb es ein Rätsel bis zum Schluss. Oft wurde ich nickend angelächelt auch wenn mein gegenüber kaum ein Wort verstanden hatte. Immer mal wieder klappte die Verständigung problemlos. Aber klar ist: in Seoul wird man niemanden kennen lernen und sich mit niemandem wirklich unterhalten können wenn man kein koreanisch spricht bzw niemanden dabei hat, der es kann. Ist an sich klar und in vielen Ländern der Fall, ich wollte es nur mal erwähnt haben.

Was mir klar wurde: läuft man normalerweise durch die Straßen einer Stadt, sieht man meist von weitem, welchen Läden vor einem liegen. In Seoul musste ich mir manchmal die Nase an der Scheibe platt drücken um zu erkennen, was es dort zu kaufen gibt. Heißt: die Wege, etwas zu finden, sind einfach weiter. So suchte ich wirklich sehr lange nach einer Art Markt bzw. Supermarkt um Obst zu kaufen. Ich lechzte nach einer Banane, einem Apfel oder Erdbeeren. Am Ende musste ich eine Banane bei Starbucks kaufen weil ich keinen Supermarkt, keinen Markt oder ähnliches im Umkreis entdecken konnte. Und auch die 7/11 nicht immer Obst verkaufen. Klar gibt es in Seoul fantastische Märkte und riesige Supermärkte, aber diese muss man eben gezielt ansteuern und planen, dort hinzufahren. Obststände am Straßenrand dagegen habe ich kein gesehen.

Banane von Starbucks, Seoul Südkorea

2. Reisesezeit – Seoul im Winter

Dass ich ausgerechnet mitten im Winter in Seoul landete, war purer Zufall. Ich suchte einen Karnvelasrückzugsort, die Lufthansa hatte Seoul für den Februar als Meilenschnäppchen aufgenommen und schon lautete mein Reisziel für Karneval: Korea! Ich rechnete mit eher usseligem, eiskaltem Wetter samt Schneefall und Schneematsch. Was mich aber stattdessen erwartete war strahlend blauer Himmel, von dem die Sonne fast 9 Tage am Stück schien sowie Temperaturen um die -2 bis +3 Grad. Das Wetter war für mich perfekt! Nicht so kalt, dass lange Spaziergänge unangenehm werden. Und vor allem natürlich nicht so heiß, wie es in Korea im Sommer werden kann. Ich habe also aus Versehen die für mich perfekte Reisezeit für Korea erwischt! Auch wenn einige Tage vor meiner Anreise das Thermometer auf -18 Grad gesunken war und dicke Schneeflocken vom Himmel fielen.

Mit der Gondel zum N Tower in Seoul

3. Koreaner und die Heizungen

Ich war überzeugt, generell schnell zu frieren. Auch wenn die Koreaner die Kälte gut wegstecken, scheinen sie sich zum Ausgleich in knalle heißen Räumen sehr wohl zufühlen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass so ziemlich jeder Raum, in dem ich mich in Seoul aufhielt, sehr deutlich über Wohlfühltemperatur hinaus beheizt war. Angefangen bei meinem Hotelzimmer, dessen Klimaanlage die Zimmertemperatur auf 30 Grad hochpumpte und mich 2 Nächte quälte bevor ich dem Grund des Unwohlfühlens zu Leibe rücken konnte. Es ist übrigens auch überhaupt nicht leicht, eine koreanische Klimaanlage einzustellen. Zwar lag mir eine englische Bedienungsanleitung vor, die die koreanische Tastatur angeblich erläuterte, aber ich habe es 2 Tage lang schlicht nicht auf die Kette bekommen.

4. Das koreanische Well-Being

Apropos Heizungen: das ’sich Wohlfühlen‘ wird in Korea in allen Lebensbereichen groß geschrieben. Der Gang zur Toilette wird da nicht ausgeklammert und soll so ’schön‘ und entspannend sein wie nur möglich. So war auch mein Hotelzimmerbadezimmer mit einem dieser sagenhaften Klos ausgestattet, die ich bisher nur aus Japan kannte. Ein Hightech Teil mit vielen Knöpfen, einem Stecker und durchaus respekteinflössenden Abbildungen. Zum ersten Mal fand ich eine Bedienungsanleitung vor zur Benutzung meines Klos! Besonders fasziniert war ich allerdings von der integrierten Sitzheizung, die nach einem langen und kalten Tag auf den Straßen Seouls wirklich extrem angenehm war. Ich habe bald Geburtstag, falls mir also jemand eine Freude machen möchte, dann wisst ihr Bescheid!

High Tech Toilette in Seoul, Südkorea

5. kulinarische Erfahrungen in Seoul

Ich hätte sicherlich die vollen zehn Tage in Seoul mich nur mit der koreanischen Küche beschäftigen können. Kulinarisch, trotz einiger Asienaufenthalte, wirklich Neuland für mich. Aber aus mir wird kein Foodblogger mehr und so war ich mehr damit beschäftigt, Speisen in Restaurants zu finden, die mich glücklich und satt machen und bei denen ich weiß, was ich esse und wie ich es essen kann. Endlich wurde ich gezwungen mit Stäbchen zu essen und habe meine mittelmäßige Ess-Technik so verbessert, dass ich wirklich satt wurde. Das Frühstücksbuffet im Hotel bot mir kalten Quallensalat an, der mich sehr fasziniert hat und der tatsächlich sehr lecker war. Sowohl frisch als auch würzig schmeckte. Quallen waren also Teil meines Frühstücks bis eines morgens der Hals von der kühlen Luft so schmerzte, dass die Schärfe des Essens ihm nicht mehr unbedingt gut taten…

Quallensalat zum Frühstück in Seoul

Ich lernte, dass die Koreaner gerne von vielen kleinen Beilagen, den koreanischen Tapas, zum Hauptgericht probieren. Ich verstand an Tag 2 auch, dass die Beilagen noch NICHT das von mir bestellte Essen darstellten und ich freute mich ab Tag 3 stets auf meinen superscharfen Kimchi, marinierten und vergorenen Weißkohl. Ich lernte, dass ich mit ‚Bibimbap‘ auf der sicheren Seite war und das Gericht mit Stäbchen bezwingen konnte. Ich lernte auch, dass eben dieses Gericht in Korea wohl als ‚Touristen-Speise‘ gesehen wird. Und ich weiß warum: man wird schnell satt auch wenn es einem mit Stäbchen überhaupt nicht gelingt, effizient zu essen.

Bibimbap, Kulinarische Köstlichkeiten in Seoul

Es ist ein großes Vergnügen, durch Seoul zu schlendern, aus den vielen, vielen Restaurants einfach eines auszuwählen oder sich an einem der vielen Stände draußen etwas mitzunehmen. Weniger leicht ist es, zu verstehen, woraus die jeweiligen Speisen bestehen. Und ich war oft froh, dass große Fotos mir grob zu verstehen gaben, was ich verspeisen würde. Vom verspeisen lebender Tintenfische (Achtung – verstörendes Video!) habe ich abgesehen.

6. U-Bahn fahren in Seoul

Glaubt man anfangs noch, das U-Bahn System in Seoul niemals zu verstehen, empfindet man es nur 10 Minuten später als die selbstverständlichste und logischste Sache der Welt. Das Subwaysystem ist absolut effizient, schnell, billig, leicht verständlich, entspannend und sogar vollkommen ungefährlich. Es ist aufgrund der Beschaffenheit der Bahnsteige schlicht nicht möglich, von einem Zug erfasst zu werden oder auf die Gleise zu stürzen. Das einzige, was passieren kann, ist in der U-Bahn Station festzuhängen weil man aus Versehen mit seiner T-Money Card doppelt  ausgecheckt hat. Tipp: wem das passiert, einfach nochmal für eine Fahrt bezahlen um wieder ein – und auschecken zu können. Im Stadtkern Seouls leben etwa 11 Millionen Menschen, im Großraum etwa 20 Millionen! Dennoch habe ich an keinem Tag die U-Bahn als unangenehm voll empfunden oder gar ein Gedränge bemerkt oder Stress. Faszinierend. Für das ‚well being‘ sorgt zusätzlich sicherlich die Fanfare, die beim Eintreffen der Bahn auf dem Bahnsteig gespielt wird und sogar immer mal wieder variiert.

U-Bahn fahren in Seoul

Für die weniger digitalen Menschen wird es vielleicht befremdlich sein, dass wirklich so gut wie alle Menschen in der U-Bahn ihr Handy in der Handy haben und darauf starren oder es anderweitig benutzen. Warum tun sie das? Weil sie es können! Ich hatte in jeder U-Bahn ein besseres und schnelleres Wlan Netz als bei mir zu Hause! Und so vertreiben sich die Leute die Zeit mit TV-Shows, You Tube Videos, Surfen oder Spielen. Für viele befremdlich – aber mal ehrlich? Was machen wir denn so in der U-Bahn? Wir starren uns an oder gucken betreten auf den Boden. Das vermisse ich nun auch nicht. Zum online sein in Seoul wird es die Tage aber noch ausführlichere Infos geben.

7. Allein unter 11 Millionen Menschen

Niemand in Seoul interessiert sich für dich oder für das, was du tust. Das empfinde ich in einer 11 Millionen Metropole bemerkenswert und durchaus positiv. Man bekommt keine neugierigen, keine verständnislosen, keine fragenden, keine verachtenden aber eben auch keine interessierten Blicke ab. Gut, das kann natürlich auch an mir liegen, aber gehen wir doch eher davon aus, dass es eine Eigenschaft der eher zurückhaltenden, etwas schüchternen und nicht aufdringlichen Koreaner ist. Als Ausländer und Tourist hat man so die Chance, einfach ‚mitzumachen‘ und mitzulaufen ohne dass das eigene Tun und Handeln bewertet wird. Es gab mir Sicherheit und ich fühlte mich gleich wohl. Da wird einem auch schlagartig bewusst, wie anders all das in Deutschland ist.

So durchaus positiv ich diese Eigenheit finde, so kam ich aber auch in Situationen, wo ich fast lachen wusste angesichts ihrer Skurrilität. So versuchte ich abends gegen 20 Uhr noch in ein Restaurant in meinem Viertel Insa-dong zu gehen, wurde aber von einer mir entgegenlaufenden, älteren Dame mit einer rauskehrenden Handbewegung regelrecht verscheucht. Wahrscheinlich stand irgendwo auf koreanisch ein Schild ‚geschlossen‘, das ich natürlich nicht lesen konnte. Ein lustige Sachlichkeit, die irgendwie sehr ‚Seoul‘ ist. In einer anderen Situation versuchte ich Fußgänger anzusprechen, um etwas zu fragen. Aber gleich mehrere würdigten mich keines Blickes und gingen kopfschüttelnd um mich herum. Eine echt ungewohnte Erfahrung, aber auch das verstehe ich. Die Koreaner sprechen wirklich kaum englisch, die, die es ein wenig können, sind oft zu schüchtern, es anzuwenden.

 8. Souvenirs aus Seoul

Verreise ich allein, versuche ich immer Postkarten von unterwegs zu schreiben und sie auch noch WÄHREND der Reise in einen Briefkasten zu werfen, nicht erst danach. Normalerweise finde ich immer sofort zig hübsche Postkarten, bei den Briefmarken tue ich mich schwer. In Seoul war es lustigerweise genau andersherum. Hier gelang es mir, die richtigen Briefmarken an Tag 2 zu kaufen, die Postkarten fand ich erst kurz vor Abflug. Warum? Es gibt schlicht weniger Stände, die welche verkaufen. Zu finden sind sie natürlich in Souvenirshops, aber auch da alle hübsch einzeln in Folie eingepackt, so dass sie eher wie Fotos wirken denn meist recht günstige Postkarten.

An Souvenirs selbst kam ich natürlich auch nicht vorbei. Ich verbrachte einen halben Tag damit von einem kleinen Laden in den nächsten zu gehen, mir alles anzusehen, hier und da was zu kaufen, zu essen, zu trinken, zu probieren. Und war am Ende gerade einmal 600 Meter um den Block gelaufen. Herrlich!

Souvenirs aus Seoul

Mehr zu Seoul gibt es bald hier im Blog.

Die südkoreanische Zentrale für Tourismus hat die Kosten für meine Übernachtungen in Seoul übernommen. (Und hätte mir gerne sowohl mehr von Korea als auch verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb Seouls gezeigt, ich wollte jedoch erst einmal ein Gefühl für die Stadt selbst bekommen, ohne oft umzuzuiehen)

14 Kommentare

  1. Nicole

    Hallo Heike,

    der Sohn unserer Nachbarn ist nun für drei Jahre nach Seoul zum Arbeiten geflogen (seine Frau konnte entsprechend für Ihre Firma ebenfalls dorthin „versetzt“ werden). Bin gespannt, was die Nachbarin erzählt, sie möchte das ein oder andere Mal ihren Sohn samt Schwiegertochter (müsste die Tage dort auch vor Ort entbinden und Mama werden) besuchen und berichtet jetzt schon von horrenden Wohnungspreisen (umgerechnet 6000 Euro/Monat), Essen ließe man sich besser kommen, als das man selber einkauft und kocht etc.

    Ich war nur mal drei Tage in Singapur und knapp vier Wochen in Indien, so dass ich nicht wirklich viel vergleichen kann zu anderen asiatischen Ländern. Bei den Indern ist mir auch immer wieder aufgefallen, dass sie lieber nur lächeln und nicken, als jmd berichtigen oder einfach nur eingestehen, tut mir leid, aber ich verstehe sie nicht… Sondern uns somit oft genug auf „falsche Fährten“ gesetzt haben. Im Nachhinein lustig, vor Ort und in der Situation nervig.

    Bin gestannt auf weitere Seoulberichte!

    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Heike Kaufhold

      Hallo liebe Nicole,

      ohja, ich habe mal aus Spaß Monatsmietpreise angesehen, und da sieht es wahrlich nicht so entspannt aus. Aber an sich ja kein Wunder, auch in Seoul ist Wohnraum knapp. 6000 € allerdings ist echt FETT! Woah. Einige Zeit dort wohnen zu können, fände ich wahnsinnig spannend. Allerdings nicht, ohne nicht auch sich mit dieser doch recht schwer zu erlernden Sprache zu beschäftigen. Sonst zieht das koreanische Leben an einem vorbei…

  2. Eva

    Ich ersetzte Seoul durch Peking oder zentralchinesische Großstadt und übernehme dann deinen Artikel 😉 Nur die U-Bahn war berstend voll. Fürs Essen hatte ich immer einen Zettel dabei auf dem stand, dass ich Vegetarierin bin und dann habe ich mich überraschen lassen – und die war immer positiv.

    PS: Ich habe übrigens ein Klo mit Podusche und vorgeheizetem Wasser zuhause und schwöre drauf 😉

    1. Heike Kaufhold

      WASS??? JETZT bin ich neidisch! Ohne Witz. Es wurden ganz neue Bedürfnisse geweckt. Hihi. Peking ist ja schon auch noch eines meiner Traumreiseziele. Und deine Bilder aus China sind sehr toll! Und das mit dem Zettel, das hatte ich auch ganz kurz überlegt…

  3. Jenny

    Haha, das Problem mit den Postkarten kenne ich aus Japan – da haben wir in drei Wochen schlichtweg keine gefunden.
    So sehr ich Asien und große Städte liebe – zehn Tage ganz allein hätte ich mich nie getraut. Respekt! (Meine Lütten hätten mir auch was gehustet, wenn ich sie just for fun zehn Tage lang allein lasse…)

    Freu mich auf mehr Seoul-Berichte!
    Jenny

    1. Nictom

      Stimmt.da Frage ich mich auch, was du mit deinen Jungs angestellt hast. Oder ist der papa so flexibel und kann sich die Zeit nach der Schule bzw. dem Karneval einplanen?

      1. Heike Kaufhold

        Karneval ist hier eh Ausnahmezustand und zum Glück kann er sowas immer mal wieder ganz gut ausgleichen. Mir sind solche Reisemöglichkeiten sehr wichtig geworden mittlerweile. Aber es bin auch ich, die hier sonst hauptsächlich den Schulalltag ab mittags managed inkl. kochen und so. Und nur vormittags ein paar Stunden hat zum konzentrierten Arbeiten. 🙂

    2. Heike Kaufhold

      Och, ich liebe es allein unterwegs zu sein und rumzutrödeln ganz wie ich es mag. 😀

      Ich bin nicht das erste Jahr über Karneval weg, ich finde Karneval leider einfach furchtbar. Nur mit Kindern muss ich das entweder verdrängen oder mich verpieseln. Und ich schaffe es einfach nicht, das gut zu finden. So haben für uns den Deal gefunden, dass ich die Jungs machen lasse und mit meiner Anti-Karneval Stimmung ins Ausland verschwinde. 🙂 So ist es für alle fein. Jemand schrieb auf Facebook ‚lieber Nordkorea als Karneval ist straight‘. War nicht ganz so beabsichtigt, aber …true! Wie wir das an sich handeln, vielleicht schreibe ich dazu mal was im Blog.

  4. Max

    Die Menschen in Seoul empfand ich als recht aufgeschlossen, wenn man es am japanischen Maßstab misst. Ich wurde sowohl in der U-Bahn, als auch im Park von Senioren angesprochen, die zwar kaum englisch konnten, sich aber riesig darüber freuten jemanden aus Deutschland bzw. Europa zu treffen. Auch in Hongdae wurde ich von Studenten angesprochen, die mich ausfragten wie mir Seoul gefalle usw.

    1. Heike Kaufhold

      Okay, cool. Das war bei mir jetzt nicht so der Fall. Einmal hat allerdings ein junger Koreaber mir die Speisekarte übersetzt und mir erklärt, dass dies oder jenes sicherlich zu scharf sei. 😀

  5. Peggy

    Hallo Heike,

    ein wirklich toller Bericht über Seoul. Wir fliegen nächstes Jahr nach Südkorea bzw. Seoul und im Zuge der Vorbereitung bin ich auf deinen Reisebericht gestossen. Anhand deines Berichts haben wir haben wir auch das Aventree Hotel gebucht. Bin schon so gespannt wie es wird in Seoul und kann es kaum noch abwarten. 🙂

    Viele Grüße
    Peggy

    1. Heike Kaufhold

      Hallo Peggy,
      oh wie toll! Ich würde so gerne noch einmal hin! Und schiele immer mit einem Auge auf die Flugpreise haha. Leider nicht immer wirklich günstig. Seoul ist wunderbar, Südkorea steht auf meiner Liste! Ich habe auch noch einen Kontakt zu einem tollen Guide, der euch in einer kleinen Gruppe mit an die Grenze nehmen kann. Du erinnerst mich daran, dass ich mich dringend an meinen echten Artikel über Seoul setzen muss.

      Liebe Grüße

  6. Hülya Akinci

    Hallo Heike,

    bin erst letzten Samstag zurück aus Seoul bzw. Südkorea (Busan, Gyeongju u. Buyeo waren noch drin). Deinen blogg habe ich jetzt erst entdeckt, auf der Suche nach Berichten über Korea, da ich immer noch nicht aus der Anziehungskraft von diesem tollen Land und dieser tollen Stadt Seoul heraus bin. Wahrscheinlich wird dass eh noch lange dauern… Auf jeden Fall ist meine Eindruck von Seoul genauso wie du beschrieben hast. Einzig bei dem Thema „Leute“ muss ich dazu sagen, dass wir auf Fragen immer eine Antwort bekommen haben, ob es nun auf gebrochenem englisch war oder auf koreanisch. Wir wurden sogar mal von einer jungen Frau auf deutsch angesprochen worden und einem alten Herren mit perfektem englisch.
    Aber egal wie, eine tolle Stadt. Ich werde bestimmt in ein zwei Jahren wieder hin, um mir alles anzuschauen was ich in 2 Wochen Korea nicht geschafft habe..
    Viele Grüße
    Hülya

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