Roadtrip durch Kanada – Tipps, Erfahrungen und Learnings nach 3949 gefahrenen Kilometern

Die Zeit rennt! Es fühlt sich noch immer an wie gestern, dass ich in Penticton strandete und einen Tag später zu meinem großen Roadtrip durch Kanada aufbrach. Gut zwei Wochen bin jetzt hier, aktuell sitze ich am Flughafen in Vancouver, warte auf meinen Rückflug und freue mich tierisch auf meine Jungs zu Hause!

Mein Kopf wird noch einige Zeit brauchen um diese Reise zu verarbeiten. Die lange Flugzeit nach Hause ist perfekt dafür geeignet um noch einmal all das Revue passieren zu lassen, was ich erlebt habe. Ein Roadtrip im Schnelldurchlauf. Meine Auto Playlist Gold Rush aufs Ohr und einfach losheulen. Ich freue mich drauf.

kanada_roadtrip_Erfahrungen

Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen und euch ein paar Zahlen, Infos, Tipps und Erfahrungen um die Ohren zu hauen, die ich in den letzten Tagen gemacht habe.

Gefahrene Kilometer & die lieben Tankstellen

In gut neun Tagen bin ich exakt 3949 Kilometer gefahren. Dafür habe ich 61 Stunden und 53 Minuten gebraucht. Das macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 63 Stundenkilometern und ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 9.3 l/100km. Gefahren bin ich grob diese Strecke:

Roadtrip Canada 2015

Getankt habe ich in den gut 9 Tagen ganze 18 Mal! Nicht weil der Tank ständig leer war sondern weil es sehr häufig Streckenabschnitte gab, auf denen es erst mal in 100 Kilometern, mal in 252 Kilometern die nächste Tankstelle gab. Da lautet eine Regel: tanke wenn du kannst! Ich finde nichts ärgerlicher als Schiss zu haben, liegen zu bleiben.

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Da war ich am Anfang wohl etwas übervorsichtig und habe teils für 10$ nachgetankt. Was das gekostet hat habe ich noch nicht ausgerechnet, aber die Preise für 1 Liter Super Bleifrei bzw. Premium Gasoline variierten. Am günstigsten war eine Tankfüllung mit 1,25 $ pro Liter bei Super Save Gas, die teuerste lag bei 1,39 $. Das macht 0,89 € bis 0,94 € pro Liter!

Hast du immer eine Tankstelle gefunden?

Ja! Dadurch, dass ich anfangs sehr früh getankt habe, war das kein Problem. Einmal hatte ich allerdings Glück. Die Tankstelle schloss Minuten nach mir, wäre ich zu spät gekommen, dann hätte das meine frühen Abfahrtspläne durcheinander geworfen.

War Super Bleifrei immer vorhanden?

Ja, an sich überhaupt kein Problem. Nur einmal musste ich auf ein anderes Benzin ausweichen. Die einzige Tankstelle im kleinen Ort Stewart bietet kein 91er Benzin an. Da hat der Wagen eben 87er trinken müssen. Diesel beispielsweise hätte es aber auch dort gegeben und war soweit ich das im Auge hatte stets überall vorhanden.

Nervt das Tankprozedere?

Ich bin jetzt abgehärtet. Nach 5 Wochen Roadtrip in den USA und mehr als einer intensiven Woche in Kanada. In Kanada läuft es wie in den USA. Man muss bezahlen BEVOR man tankt. Wie ich jetzt erfahren habe NICHT weil jemand befürchtet, der Kunde haue ab ohne zu bezahlen (spielt sicher eine Rolle), sondern weil es schlicht das Gesetz so vorgibt.

Wenn man es nüchtern betrachtet ändert das Vorab-bezahlen auch nichts am Prozedere. Ob ich tanke und danach reingehe um zu bezahlen, oder bezahle und danach tanke. Der Gang bleibt der gleiche. Es fühlt sich aber nerviger an, klappt aber deutlich besser als in den USA, wo ich oft mehrfach hin und herlaufen muss bis alles klappt.

Das vorher bezahlen zwingt einen aber dazu, eine Summe anzugeben, für die man gerne tanken möchte. Mittlerweile bin ich sehr gut darin geworden, den Wert des benötigten Benzins zu schätzen. Und so ging ich stets rein und sagte Dinge wie „Einmal 91er für 40 $ bitte“. Das ist dann der Betrag, der über Kreditkarte autorisiert wird und abgebucht werden darf, WENN man ihn denn vertankt. Tankt man für weniger, wird auch nur entsprechend abgebucht. Klappt reibungslos. Ich machte mir irgendwann ein Spiel daraus.

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Was die Tankstellen angeht, da habe ich so ziemlich alle kennen gelernt, mit denen Kanada aufwarten kann von Chevron, Petro Canada über Husky hin zu einigen anderen. Je weiter man in die Einsamkeit fährt, desto besser ausgestattet sind sie und bieten teilweise alles an, was man so benötigen könnte auf der Durchreise. Oft sind sie die einzigen Märkte vor Ort.

Was ich auf dieser Reise extrem zu schätzen gelernt habe: die riesigen Kaffeebuffets. Grossartig! Großen Becher nehmen. Heißen schwarzen Kaffee rein und los. Ich liebe es. Bis vor kurzem vermisste ich Milchkaffee…Blödsinn. Plörre rules! Ohne scheiss. Bei diesen langen Autofahrten wurde das meine Droge.

Auch bieten die Tankstellen einen echten Quell an Geschichten. Oft wäre ich gerne einfach sitzengeblieben um dem Leben zuzusehen. Sie ist Treffpunkt für die Einwohner. Oft lustig, oft traurig. Manchmal tragisch vieles mitzuerleben.

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Kaffee & Wifi vor dem Trading Post Office am Highway 99

Die Ernährung unterwegs

Nachdem ich bei meinem letzten USA Roadtrip viel zu oft in die Burger und Pommes Schiene fiel, hatte ich mir das hier verboten. War ich in Bars oder Restaurants, habe ich versucht, etwas gesundes raus zupicken. Und vor meiner Fahrt in die Einsamkeit des Stewart Cassiar Highways habe ich ordentlich eingekauft, von Wasser über Cola Light, viele Äpfel und Bananen, Paprika, Müsli Riegel, Brot und Käse. Das war eine sehr gute Entscheidung denn die Märkte, die hunderte Kilometer von der Zivilisation entfernt sind, haben natürlich durchaus deftige Preise und nicht immer so viel Auswahl. Wer hier nachkaufen muss, zahlt drauf. Aber wie gesagt. Heißer Kaffee ging fast immer über die Tankentheke, aber der ist auch nie teuer.

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Mobil (nicht) erreichbar sein auf tausenden Kilometern

In den Tagen in Kanada vor Start meines Roadtrips, versuchte ich eine Lösung zu finden, via Internet auf dem Trip erreichbar zu sein. Ein Sim-Karte sollte her. Schlussendlich war es mir nicht möglich eine aufzutreiben in dem kleinen Ort, in dem ich mich aufhielt. Ich sollte aber lernen, dass es damit auch nicht so einfach ist wie in den USA. Wo es eigentlich auch nicht einfach ist. ABER was ich erst live unterwegs wirklich verstanden habe: eine Sim-Karte nutzt natürlich auch nichts, wenn das Handy generell keinen Empfang bekommt weil es in abgelegenen Gebieten schlicht zero Cellphonecoverage gibt. Dass das doch sehr häufig und vor allem lange der Fall sein würde, das hatte ich so nicht eingeschätzt.

Kurz vor und vor allem in Alaska war ich zwei Tage komplett ohne Handynetz unterwegs. Das Hotel sollte zwar Wifi haben, das war aber nach einem Stromausfall morgens abgekackt und konnte erst nach 24h wieder ‚repariert‘ werden. Und dann hatte ich gerade mal 100MB zur Verfügung, die ich aus Versehen mit einem Facebook Bilderpost verballert habe. Was soll ich sagen…die ersten Meter auf einsamer Straße ohne Netz und Internet fand ich hochaufregend und auch die auf einer 60 Kilometer langen Schotterpiste, ganz allein auf weiter Flur. Aber nach ein paar Tagen war es das normalste und kein Thema mehr.

Vor allem in Stewart wurde mir dadurch vor Augen geführt, wie es früher einmal war, als es noch kein Internet gab und auch keinen Handyempfang. Und letztendlich verbrachte ich dort die 2 intensivsten Tage des Roadtrips.

Motels & Hotels – Die Unterkünfte unterwegs

Eine der großen Freiheiten eines Roadtrips sollte es ja sein, spontan sein zu können und nach Gefühl und Zeit zu entscheiden, wo man die Nacht verbringen möchte. Jegliche Flexibilität wäre zunichte gemacht worden, hätte ich meine Unterkünfte schon vorab durch gebucht. Ich hatte nur eine Übernachtung im voraus gebucht, das war die letzte vor Abflug aus Vancouver.

Ich vertraute darauf, dass die Saison so gut wie vorbei ist und ich sowohl gute als auch günstige Unterkünfte finden würde. Das war auch stets der Fall. Nur in einem kleinen Ort war meine erste Anlauftstelle schon ausgebucht weil sich eine Hockeymannschaft eingebucht hatte. Im zweiten Anlauf klappte es dann.

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Das 4Pines Hotel in Lillooet kommt mit Hausbär

Insgesamt habe ich 8 Nächte spontan als ‚drive by‘ gebucht. 6 davon übernachtete ich in Motels, 2 im einzigen Hotel in Stewart. Alle waren völlig ok  und sauber und erfüllten keine gängigen Klischees. Auch wenn meine Ansprüche in diesem Fall nicht sehr hoch waren – sauber, praktisch, gemütlich, wifi – war ich letztendlich positiv überrascht, was ich für das Geld um diese Jahreszeit bekam. Fast alle Motels hatten zwar diese schrecklich altbackenen Decken auf den Betten, die sie auf den ersten Blick oll wirken liessen. Aber: Decke runter. Zimmer top.

Motels habe aus irgendeinem Grund keinen allzu guten Ruf in Deutschland und sorgen gefühlt für den Stoff, aus dem Albträume sind. Auch da habe ich nichts beizusteuern. Minimal spooky nur der Moment, in dem ein älterer Herr mich ansprach, der offenbar im Zimmer neben mir übernachtet hatte und sagte:

„War es bei dir heute Nacht auch so heiß?“

LOL. Die Zimmer waren allerdings wirklich heiß. Und ich musste die Klimaanlage laufen lassen.

Warum ich auf Roadtrips so gerne Motels buche:

  • sie sind praktisch: direkt vorfahren, Tasche aufs Zimmer, Lebensmittel in den Kühlschrank, entspannen, schlafen gehen.
  • sie sind günstig: bezahlt habe ich im Schnitt 79$ bis 89 $ plus Tax macht umgerechnet incl Tax 68 – 75 € pro Nacht. Dafür bekam ich immer recht große Zimmer mit zwei großen Betten, Kühlschrank bzw Mini-Küche, Kaffee/Tee auf dem Zimmer, TV und Wifi sowie einen kostenlosen Parkplatz vor der Tür.

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Alle Motels würde ich durchaus noch mal anfahren, wenn ich mit den Kindern unterwegs wäre. Der kanadische Dollar ist derzeit sehr günstig für uns, was mir finanziell auf der Reise geholfen hat. Vor allem bei den Übernachtungen hatte ich höhere Kosten befürchtet.

Die Wildnis Kanadas

Was die Tierwelt Kanadas angeht…die war ein echtes Erlebnis und Abenteuer mit Nervenkitzel für mich. Ich habe völlig unterschätzt, wieviel Respekt ich vor einem Braunbären schon aus einem geschlossenen Auto heraus habe, wenn er erst einmal zwei Meter neben mir steht.

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Von einem (anderen) Bären laut angeknurrt werden – unbeschreiblich! Einen Weißkopfseeadler nur knapp über meinen Kopf fliegen zu sehen – wow! Und dann war da noch ein Bärenbaby, das – neugierig wie es war – aus seinem Versteck herauskam und meinem Auto entgegensah. Aber nach allem was ich zuvor erfahren hatte, fuhr ich langsam weiter. Da wo ein Bärenbaby ist, ist die übervorsichtige Mutter sicherlich nicht weit und sie ist unberechenbar. Aber hey EIN BÄRENBABY! Aber das hat mir erneut vor Augen geführt, bei Fotostops die Umgebung noch intensiver zu scannen, denn nur weil du auf den ersten Blick keinen Bären siehst, heißt es nicht, dass keiner da ist.

In bleibender Erinnerung wird mir auch der Hausbär bleiben, der nachts offenbar direkt vor meiner Zimmertür unterwegs war und den Müll des Motels durchsuchte. Ich habe das ‚verpasst‘, fand am nächsten Morgen lediglich die durchwühlten Tonnen vor, die natürlich auch sehr bären’freundlich‘ bzw. unfreundlich sind.

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Unvergesslich natürlich auch die toten Elche, die auf den Ladenflächen von 2 Pickup Trucks 20 Kilometer vor- und hinter mir herfuhren. An Wildtieren habe ich gesehen:

  • 4 Bären – einer davon AUF EINEM BAUM
  • 3 Elche – einen lebend, die anderen beiden tot auf Pick Up Trucks
  • 4 Adler
  • eine Bergziege
  • viele Rehe, eines ganz offensichtlich frisch erlegt
  • 2 Hirsche
  • 1 Wolf

Ich kann mich also echt nicht beschweren und ich bin froh, dass ich mit keinem kollidiert bin. Aber tatsächlich habe ich alle Tiere von der Straße aus gesehen, also auch alle Bären – ok, den auf dem Baum vom Zug aus – einige waren kurz davor sie zu überqueren, andere kamen gerade aus dem Wald. Der Wolf lief in flottem Tempo einen Waldweg entlang.

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Das Roadtrip Auto – der GLA 250 4MATIC

Unterwegs war ich mit dem GLA 250 4MATIC von Mercedes-Benz. Ein kleiner Allradler, der perfekt war für die Strecke auch wenn der Spritverbrauch höher war als ich das gedacht hätte. Bestückt war er mit M+S Reifen, die ab dem 1. Oktober schon kurz hinter Vancouver Pflicht sind laut Hinweisschildern, auch wenn in meinem Fall das Wetter noch zu warm war für Schneefälle, ein Wetterumschwung passiert bei diesen schnell erreichten Höhenlagen sehr flott. Das Skigebiet Whistler ist gerade einmal 2 Stunden von Vancouver entfernt! Auf anderen Strecken, die das ganze Jahr geöffnet sind, war sogar das mitführen von Schneeketten Pflicht.

Ob eine 60 Kilometer lange Schotterpiste in Alaska rauf zum Salmon Gletscher im kanadischen British Columbia und zurück oder eine 62 Kilometer lange dirt- und gravelroad quer über den Berg. Jede Fahrt in British Columbia und dem kleinen Zipfel Alaska, das ich sehen durfte, war einzigartig. Ich habe mit dem silbernen Wagen mehr Aufsehen erregt als mir lieb war, denn vor allem die letzte, lange Strecke war definitiv KEINE Touristenroute sondern eher eine sachliche Arbeiterstrecke, auf der der GLA zwischen Pick Up Trucks, Baufahrzeugen und Schulbussen der kleine Sonderling war.

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Auf den 3949 Kilometern hat er sich ein kleines Loch in der Windschutzscheibe eingefangen. Ein Stein, der auf einem der frisch gemachten Highways – nicht auf einer Schotterpiste – aus dem Nichts geflogen kam. Ärgerlich, aber mehr ist nicht passiert.

Paniert wurde er allerdings recht ordentlich. Erst fingen wir uns an einer Stelle kurz vor Alaska hunderte Fliegen ein, danach kam ordentlich Staub und Schmutz drauf. Die Fliegen oder Mücken habe ich übrigens wirklich nur an einem Spot erleben dürfen, sonst waren sie zum Glück schon verschwunden.

Viele von euch haben mich gefragt, ob der GLA als Familienauto für Reisen geeignet ist. Der GLA ist definitiv als Familienauto geeignet bzw. ich kann mir vorstellen, ihn als ‚Kinder-Taxi‘ zu nutzen. Als Reiseauto für Familien kommt er natürlich schnell an seine Grenzen was den Platz angeht. Der Kofferraum ist nicht riesengroß. Kurztrips mit zwei Kids ja, lange Reisen mit viel Gepäck dürften eher schwierig werden bzw. eine zusätzliche Dachbox erfordern.

Was ich auf dieser Reise gelernt habe:

  • Die unglaubliche Weite Kanadas macht süchtig! British Columbia ist faszinierend und bleibt auf meiner Reisezielwunschliste
  • Handyempfang und Internet ist echt nicht alles. In Stewart war ich zum ersten Mal seit Jahren in einem Raum, in dem niemand ausser mir ein Handy auf dem Tisch liegen hatte. Und es war toll. Ich habe meines weggesteckt.
  • Vertraue Reifen, Auto & dir auch auf ungewöhnlichen Strecken. Nach meiner Reifepanne in der Pampa Englands wollte ich solche Strecken eigentlich nicht mehr ohne Ersatzrad angehen. Ging in diesem Fall aber nicht anders und bei den Reifen handelte es sich um sogenannte Run-Flats, Reifen, mit denen man weiterfahren kann auch wenn einer platt ist. Theorie schön. Aber für eine Fahrt auf einer 30 Kilometer Schotterpiste mit 14 % Gefälle zurück ins ‚Nichts‘ an der Grenze zu Alaska ist diese Lösung wohl eher nicht ausgelegt. Ich hatte mir aber verboten über das ‚was wäre wenn‘ nachzudenken oder es irgendwo schriftlich zu thematisieren. Und letztendlich ist alles gut gegangen. Auch wenn ich mich dabei erwischt habe, unglücklich tief sitzende Steinchen immer mal wieder aus den Reifen zu pulen. Denn ohne Handyempfang keine Anrufe, ohne Internet keine Mails ohne Reifen keine Weiterfahrt, ohne vorbeikommende Autofahrer keine Hilfe. Und schon in England dauerte es zwei Tage, einen passenden Reifen zu finden.
  • wie ich Braunbär-Kacka von Grizzlybär-Kacka unterscheiden kann! „In der Braunbär Kacka stecken Kerne, in der Grizzlybär Kacka Uhren.“ So hilfreich!
  • die vielen tot auf der Straße liegenden Vögel sind nicht vom Himmel gefallen. Nein. Sie waren schlicht zu langsam rechtzeitig von der Fahrbahn zu fliegen. „Stupid birds“ wie sie hier genannt werden.
  • Autos, die quer auf der Wiese stehen, hatten zu 99 % KEINEN Unfall sondern warten auf einen Käufer
  • Tim Hortons macht echt glücklich auch wenn sich mittags immer lange Schlangen bilden
  • British Columbia von Süden nach Norden zu bereisen ist sinniger als anders herum, da die Landschaft so von Kilometer zu Kilometer krasser wird. Im Umkehrschluss bedeutet das: wer anders herum reist, dürfte das eine oder andere Schnäppchen machen bei der Anmietung von Wohnmobilen, da diese rückgeführt werden müssen

Hier findet ihr alle bisher veröffentlichten Beiträge zu meinem Roadtrip durch Kanada! Weitere folgen. Wenn ihr Fragen habt, hinterlasst sie mir gerne in den Kommentaren.

Mercedes-Benz hat mir den Wagen für den Roadtrip zur Verfügung gestellt.

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6 Kommentare

  1. Kathrin

    Wooooow! 3949 km in 9 Tagen? Ich habe für ~5000 km durch Alaska und Kanada (Yukon) das dreifache an Zeit gebraucht! 😀 …dafür natürlich auch mit mehr Rahmenprogramm. 😉 ( http://fraeulein-draussen.de/roadtrip-durch-alaska-und-den-yukon/ ) Sehr cool! Diese Herbstfarben!! Roadtrips sind einfach das beste, vor allem da oben. Den ganzen Tag mit Musik durch die allerschönste Landschaft cruisen, zwischendurch Donut und Filterkaffee an irgendeiner Tankstelle irgendwo im Nirgendwo und abends noch mit dem Auto quasi direkt bis vors Wohnzimmer fahren. 😀

    Gute Heimreise!
    Kathrin

    1. Heike Kaufhold

      Hallo Kathrin,

      hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich sie mir genommen. 😉 So aber eben das meiste aus den verfügbaren Tagen rausgeholt.
      Aber das schreit nach mehr, da hast du völlig recht… 😀

      lg
      Heike

  2. Sabine

    Sieht aus wie ein Klasse-Roadtrip! Ich war vor 8 Jahren das erste Mal in BC und hatte erstmals auch kein Handy-Netz. Du hast recht: man gewöhnt sich daran.
    Danke für deine hilfreichen Angaben zur Reiseplanung. Irgendwann ruft BC mich auch wieder!
    Liebe Grüße, Sabine

  3. Mrs Globalicious

    Ich war auch schon immer Fan von Road Trips. Ehrlich gesagt macht es mir auch überhaupt nicht soviel aus, die meiste Zeit in einem Auto zu verbringen. Die Landschaft und die Eindrücke, die man auf Reisen bekommt, sind einfach unbezahlbar. Bin daher auch lieber für Road-Trips zu haben, als für einen Strandurlaub.

    Danke für die tollen Eindrücke Heike!

    Liebe Grüsse,

    Doris

  4. Geraldine

    Hallo liebe Heike,
    wir haben uns ja irgendwie nicht mehr gesehen in Penticton. Hatte noch den letzten funktionierenden Flug um 10.15 Uhr erwischt und war darüber auch nicht unglücklich. Jedenfalls: Alle Achtung! Fast 4000 Kilometer und bis nach Alaska – ich bin schwer beeindruckt. Und mir ist jetzt erst mal so klar geworden, dass Road Trip wirklich eine eigene Reiseform an sich ist – wenn auch als Automuffel sicher nicht meine 🙂
    Viele Grüße aus dem Südwesten, Geraldine

  5. Tim

    Hallo Heike!
    Bei deinem Bericht bekomme ich direkt wieder Fernweh! Ich war 2009 das erste Mal in Kanada unterwegs, hauptsächlich in den Rockies in Alberta aber auch nach BC hat es mich verschlagen. Falls du noch einmal dorthin fährst, kann ich dir auch nur empfehlen von Calgary aus in die Prärie zu fahren. Das ist Landschaftlich auch der Wahnsinn und man erfährt die Weite Kanadas nochmal ganz anders! Nachts in den Badlands heulen dann noch die Kojoten. Und wer mit der Familie unterwegs ist, sollte mal im Royal Tyrell Museum vorbei schauen, näher an den Jurassic Park kommt man nicht heran 🙂

    Viele Grüße,
    Tim

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